Glukosemessung

Diabetiker, welche ihren Blutzuckerwert selbst messen müssen, um ihr Krankheitsmanagement bewerkstelligen zu können haben unterschiedliche Möglichkeiten:

- die kapillare Blutzuckermessung am Finger

- die kontinuierliche Blutzuckermessung mittels Sensor (CGM-Systeme). 

Die Sensorenmessung wird zur Zeit von der Krankenkasse übernommen (Stand Januar 2026), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

- Patient verwendet (mindestens) Basalinsulin

- hbA1c 8% oder höher bei Therapiestart

- Verschreibung durch Endokrinologen. 

Auf der Webseite von Diabetes Schweiz https://www.diabetesschweiz.ch/betroffene-und-angehoerige/services/technische-hilfsmittel  findet sich eine aktuelle Liste aller in der Schweiz erhältlicher Geräte. 


Welches ist das beste System für meinen Patienten?

Diese Frage ist nicht abschliessend zu beantworten sondern muss individuell partizipativ diskutiert werden. Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:

- Erfüllungskriterien für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse sind gegeben 

- Vorlieben des Patienten

- Ängste / Unsicherheiten des Patienten

- technische Voraussetzungen sind erfüllt (gewisse CGM-Systeme funktionieren nur über Smartphones)

- Versiertheit des Patienten

Die Erfahrung in der Praxis hat gezeigt: Nicht jeder Patient wünscht sich die neuste und fortschrittlichste Technologie, oft werden bekannte Massnahmen und Muster, welche sich bis anhin bewährt haben, bevorzugt. Besprechen Sie mit Ihren Patienten individuell die Vor und Nachteile der einzelnen Systeme und bieten Sie, falls eine mögliche Absichtsbildung im Raum steht, zum Beispiel die Verwendung eines Gratis-Patientenmusters an. Diese können Sie in der Regel über die jeweilige Herstellerfirma kostenlos beziehen. 


 
 
 
 
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